Stahlbau und Stahlhandel – Halbzeitbilanz eines schwierigen Jahres!

Nenok, als führender Spezialanbieter für Gebrauchtmaschinen, Servicedienstleistungen und Werkzeuge für den Stahlbau und Metallbau sowie den Stahlhandel, hat von jeher einen engen und von Vertrauen geprägten Kontakt zu seinen Kunden und Lieferanten und somit „das Ohr am Puls der Branche“.

Dieser Puls schlägt noch - auch nach mittlerweile 5 Monaten Corona-bedingten Ausnahmezustands der nationalen und internationalen Stahlindustrie und ihrer Zuliefer- und Abnehmerbranchen. Doch die Herausforderungen für die Unternehmen im Stahlbau und Stahlhandel bleiben groß und die Auswirkungen der nicht erst seit Corona kriselnden Stahlindustrie sind spürbar.

Deutlich zeigt sich, dass viele Stahlhändler schon vor Beginn der Krise ihre Hausaufgaben gemacht hatten und durch die gute Aufstellung insgesamt besser durch die vergangenen Monate gekommen sind, als zunächst erwartet wurde. So hat beispielsweise die Klöckner- Gruppe ihre anfängliche Prognose eines negativen operativen Ergebnisses revidiert und rechnet stattdessen mit einem positiven EBITDA.

Es gibt einige Gemeinsamkeiten, die die Stahlbauunternehmen und Stahlhändler auszeichnen, denen es bisher gelungen ist, relativ gut durch die vergangenen Monate zu kommen.

Diese sind zum Beispiel:

  • Die Fertigungslinien wurden seit einigen Jahren grundlegend modernisiert, so dass die Kosten für die Anarbeitung einer Tonne Stahlkonstruktion trotz steigender Lohnkosten gleich geblieben sind oder sich sogar reduziert haben. Der Automatisierungsgrad ist in vielen Betrieben in den letzten Jahren auch dank des Einsatzes von gebrauchten Maschinen erheblich gestiegen. Gebrauchtmaschinen bedeuten nicht automatisch veraltete Technologien, sondern oft können diese kostengünstig bereits vorhandene Fertigungssysteme ergänzen oder erweitern.

  • Investitionen in eine gute unternehmensspezifische Internetpräsenz. Dies ist schon seit längerer Zeit ein wichtiger Vertriebskanal, wenn es darum geht, den Markt auf die eigenen Produkte und Dienstleistungen aufmerksam zu machen.

  • Intensive persönliche Akquise bei bestehenden Kunden und möglichen neuen Interessenten.

  • Die Pflege von guten Kontakten bzw. Kooperationen mit Lieferanten, Marktbegleitern und Verbänden.

  • Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der bereits erreichte Digitalisierungsgrad. Unternehmen deren „digitaler Reifegrad“ fortgeschritten ist, profitieren von geringeren Kosten, schnelleren Prozessen und einer höheren Kundenorientierung.

  • Auch die reibungslose Verlagerung von Tätigkeiten ins Home Office ist für einige Unternehmen ein beachtlicher Wettbewerbsvorteil.

  • Abschließend sei noch das Instrument der Kurzarbeit genannt, das viele Unternehmen aus der stahlverarbeitenden und stahlhandelnden Industrie nutzen, um kurzfristig Personalkosten zu senken und Liquiditätsengpässe zu vermeiden.

Wenn man nun diese Strategien zur Krisenbewältigung betrachtet, sollte man nicht übersehen, dass es nach wie vor viele Stahlbauer und Metallbauer gibt, die sich mit der Umsetzungen dieser Empfehlungen schwer tun. Ganz besonders ist dies bei der Erstellung und Pflege einer geeigneten Internetpräsenz zu konstatieren. Doch es ist nicht empfehlenswert, diese notwendige Aufgabe bzw. dieses Projekt zu verschieben. Vielmehr sollte man hierzu vermehrt Kapazitäten bereitstellen, um hier wichtige Fortschritte zu erzielen. Auch wenn unsere Kernkompetenz eher im Bereich der Gebrauchtmaschinen und Werkzeuge liegt, können wir Sie auf Wunsch gerne beraten. Aus eigener Erfahrung wissen wir, wieviel Zeit und Kreativität dieses Thema erfordert; aber auch wie sehr sich ein professioneller Internetauftritt langfristig auszahlt.

Neben der Optimierung von Prozessen und der Entwicklung von Mehrwert (Stichwort Homepage!) kann aber auch die Auflösung von einzelnen Fertigungsbereichen oder der Verkauf von nicht genutzten Maschinen, Anlagen und Zubehör eine geeignete Methode sein, um kurzfristig benötigte Liquidität zu schaffen oder Entwicklungsraum für neue Bereiche zu ermöglichen. Beides sind Ergebnisse, die Unternehmen helfen können, sicher durch unruhiges Fahrwasser zu navigieren.

Keiner kann heute wissen, wohin die Weltwirtschaft sich in den kommenden Wochen und Monaten entwickeln wird, aber auf Eines kann man sich verlassen: der Fleiß und die Kreativität des Mittelstands sind unverändert hoch!

Es gibt also guten Grund zuversichtlich und mutig die notwendigen Maßnahmen in Angriff zu nehmen. Nenok wünscht Ihnen diese Zuversicht und stehen Ihnen gerne unterstützend zur Seite!



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